Es bedarf sehr viel, mit sich und den Seinen im Gleichgewicht zu sein.
Dafür bedarf es um so weniger, ins Ungleichgewicht zu geraten.

In der Systemtheorie entspricht das Gleichgewicht einem statischem oder
stationärem Zustand eines dynamischen Systems.

Das Gefühl, aus dem Lot zu sein, kann manchmal daran liegen, dass es
nachweisliche Störungen in diesen Systemen gibt.

Die klassische Schulmedizin sichert einen Beweis oder einen Ausschlusss. Machmal sichert es aber auch einen Zustand, den man nicht mehr ändern kann oder will, der evtl. aber auch nicht lebensbedrohlich oder gar schulmedizinisch therapienotwendig ist. Zum Beispiel eine Versteifung der Wirbelsäule oder eine chronische Instabilität des Knies, ein künstliches Hüftgelenk oder eine Darmteilentfernung mit Verlust eines wichtigen Teil des Immunsystems.

Häufig können uns aber auch Ereignisse im Alltag in ein psychisches, emotionales oder dysharmonisches Ungleichgewicht bringen. 

Alle Formen der genannten Zustände oder Ungleichgewichte spiegeln sich wiederum manchmal auf einer somatischen Ebene wieder. Etwas tut weh. Etwas funktioniert nicht. Es ist laut im Kopf.

Das eigene Gleichgewicht ist aus dem Lot.